Fortbildungen für Kitas und Schulen

Die pädagogische Praxis inklusiv und vorurteilsbewusst gestalten

Heterogenität wertschätzen und dies zeigen, Lernbarrieren abbauen, Kinder und ihre Familien mit ihren verschiedenen Lebenswelten willkommen heißen und sich mit Ausgrenzung und Diskriminierung aktiv auseinandersetzen - das sind Merkmale einer inklusiven und vorurteilsbewussten Arbeitsweise.

Diese Fortbildung zeigt auf, wie Sie Ihre Arbeitswelt inklusiv gestalten können: 

- Lernen und Lernumgebung

- Interaktion mit Kindern

- Zusammenarbeit im Team

- Zusammenarbeit mit Familien

Bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf, um die genauen Inhalte abzustimmen.

 

Die Zusammenarbeit mit Familien inklusiv und vorurteilsbewusst gestalten

Die Zusammenarbeit mit Familien ist eine grundlegende Aufgabe der pädagogischen Arbeit und stellt eine Bereicherung für den Kita- und Schul-Alltag dar. Sie erfordert mehr und mehr eine kultursensible und vorurteilsbewusste Herangehensweise. Eine Herausforderung kann u. U. die Kommunikation mit Familien mit geringen oder keinen Deutschkenntnissen sein. Über Fachwissen und mit Hilfe von Reflexionsübungen können Sie sich in die Lage der Familien hineinversetzen und gehen auf Spurensuche, um unbewusste Ausgrenzung im Schul- und Kita-Alltag zu vermeiden und Ihre pädagogische Arbeit inklusiv und vorurteilsbewusst zu gestalten. 

 

Mehrsprachigkeit in Kita und Schule

Mehrsprachigkeit ist wie eine kleine Blume, die eine gute Erde sowie viel Licht und Wasser zum Wachsen und Aufblühen benötigt. Mehrsprachigkeit liegt nicht nur in der Verantwortung der Familien, sondern auch Erzieherinnen und Lehrer leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Mehrsprachigkeit. Allerdings existieren noch viele Mythen bezüglich der mehrsprachigen Entwicklung bei Kindern. In dieser Fortbildung erhalten Sie grundlegende Kenntnisse zum Mehr- und Zweitspracherwerb bei Kindern und erhalten Anregungen für die Förderung von Mehrsprachigkeit in eine vorurteilsbewussten und inklusiv gestalteten pädagogischen Praxis. 

Bild von Pixaline auf www.pixabay.com
Bild von Pixaline auf www.pixabay.com

Inhalte:

- Simultaner und sukzessiver Mehrspracherwerb

- Früher Zweitspracherwerb

- Code Switching und Mixing

- Mehrsprachigkeit und Kognition

- Bildungssprache

- Sprache und kulturelle Identität

- Der reflektive Umgang mit Stereotypen und Vorurteilen gegenüber Sprachen und Akzente Bildungssprache

 

Alltagsintegrierte Sprachbildung

Eine effektive Förderung der Sprachbildung findet in vielen alltäglichen Situationen des pädagogischen Alltags statt. Das Wissen um das Potential sprachförderlicher Situationen im Alltag sowie Feinfühligkeit und eine wertschätzende Gestaltung der Dialoge mit Kindern sind dafür Grundvoraussetzung. Das theoretische Konzept dieser Fortbildungen beruht auf den Qualifizierungskonzepten "Die Sprache der Jüngsten entdecken und begleiten" (DJI) und "Mit Kindern im Gespräch", für die ich jeweils als Multiplikatorin qualifiziert wurde. Die genauen Inhalte der Fortbildung (auch gern Inhouse) können individuell abgestimmt werden.

Nehmen Sie dazu bitte mit mir Kontakt auf.

 

Beobachten und Dokumentieren von Sprache

Für das sprachdiagnostische Beobachten und Dokumentieren im Kita- bzw. Grundschul-Alltag wird eine Vielfalt verschiedener Verfahren und Instrumente angeboten. Die Auswahl fällt oft nicht leicht.  In dieser Fortbildung lernen Sie Chancen und Grenzen sprachdiagnostischer Verfahren kennen und schulen Ihren Blick für das Stärken-orientierte Beobachten. Anhand einer Beobachtungsaufgabe in der Praxis und Ihres Wissens zu Spracherwerbsprozessen können Sie einen individuellen Förderplan erstellen und die alltagsintegrierte Umsetzung reflektieren.

Inhalte:

Unterscheidung Test, Screening und Beobachtung; Chancen und Grenzen ausgewählter Beobachtungsverfahren; Grundlagen Stärken-orientierten Sprach-Beobachtens; Erstellen und Umsetzung eines Förderplans; Reflexion eigener Beobachtungs- und Dokumentationserfahrungen

Bild: Pixabay
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